Kostenlos · Sofort nutzbar · Stand 2026

SICHERER UMGANG
MIT KI

18 konkrete Punkte zu Datenschutz, EU AI Act, Qualitätssicherung und Sicherheit im Arbeitsalltag — direkt anwendbar, ohne Fachwissen.

Scroll

Die Checkliste

Hak die Punkte direkt im Browser ab oder speichere die Seite als PDF.

01

Datenschutz & DSGVO

Was du vor jeder Eingabe prüfen solltest

Gib keine personenbezogenen Daten in KI-Tools ein — weder von dir, noch von Kund:innen oder Mitarbeitenden (Name, Adresse, E-Mail, Kundennummern).
Prüfe, ob der Anbieter eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung garantiert (EU-Serverstandort oder Standardvertragsklauseln).
Kostenlose KI-Tools nutzen Eingaben oft für das Training der Modelle — prüfe die AGB, bevor du sensible Inhalte eingibst.
Schließe einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit KI-Anbietern ab, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden könnten.
02

EU AI Act

Was seit 2025 gilt — und was 2026 kommt

Der EU AI Act ist in Kraft. Seit Februar 2025 sind bestimmte KI-Anwendungen verboten (z. B. manipulative Systeme, Social Scoring durch Behörden).
Hochrisiko-KI-Systeme (z. B. in HR, Bildung, kritischer Infrastruktur) unterliegen ab August 2026 strengen Auflagen — prüfe jetzt, ob du betroffen bist.
Generative KI (ChatGPT, Copilot & Co.) gilt als General Purpose AI (GPAI) und unterliegt seit August 2025 Transparenzpflichten.
KI-generierte Inhalte, die Deepfakes oder synthetische Medien enthalten, müssen als solche gekennzeichnet werden.
03

Output-Qualität sichern

KI macht Fehler — und zwar überzeugend

Übernimm KI-Outputs nie ungeprüft: Sprachmodelle "halluzinieren" — sie erfinden Fakten, Quellen und Zahlen, die plausibel klingen, aber falsch sind.
Prüfe alle Fakten, Daten und Zitate gegen zuverlässige Quellen — besonders bei rechtlichen, medizinischen oder finanziellen Themen.
Lies KI-generierte Texte kritisch Korrektur: Stil, Ton und inhaltliche Aussagen müssen zu deiner Marke und deiner Intention passen.
Dokumentiere bei wichtigen Entscheidungen, welche KI-Ausgaben genutzt wurden und wie sie geprüft wurden.
04

Sicherheit im Arbeitsalltag

Interne Daten schützen

Gib keine Passwörter, API-Keys, Zugangsdaten oder interne Systeminfos in KI-Tools ein.
Vertrauliche Unternehmensstrategie, Angebote oder Verträge gehören nicht in öffentliche KI-Chats — nutze dafür nur freigegebene Enterprise-Versionen.
Vermeide Shadow IT: Nutze nur KI-Tools, die von deiner IT oder Unternehmensleitung freigegeben wurden.
Sensibilisiere dein Team regelmäßig — Prompt-Injection-Angriffe (manipulierte Anweisungen in Dokumenten) sind eine reale Bedrohung.
05

Transparenz & Kennzeichnung

Ehrlichkeit schafft Vertrauen

Kennzeichne KI-generierte Inhalte intern — damit alle im Team wissen, was geprüft werden muss.
Informiere Kund:innen und Partner, wenn KI bei der Erstellung von Angeboten, Texten oder Analysen eingesetzt wurde.
Lege intern fest, für welche Aufgaben KI erlaubt ist — und für welche nicht (z. B. finale Kundenangebote, rechtliche Dokumente).

Diese Checkliste dient der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Rechtliche Anforderungen können je nach Branche, Unternehmensgröße und eingesetzten Systemen variieren. Stand: März 2026.

Du möchtest mehr?

AUS DER CHECKLISTE
WIRD ECHTES KÖNNEN

Wissen, was zu tun ist, ist der erste Schritt. Im Training lernt dein Team, wie es konkret umgesetzt wird — mit Praxisbeispielen, die direkt auf euren Arbeitsalltag passen.

18

Konkrete Punkte

5

Themenbereiche

2026

Aktueller Stand

0

Euro — gratis